Bremerich Immobilien: Makler in Unna

Alexander Bremerich ist nicht nur 1. Vorsitzender der WIB24, sondern auch von Herzen Makler in Unna. Hier halten er und sein Vater Gerhard Bremerich die Geschäftsführung inne. Bei unseren Interviewfragen stellen wir Ihnen die beiden Generationen aus dem Maklerbüro in Unna etwas besser vor.

Wieso sind Sie Immobilienmakler geworden?

G. Bremerich:

Ich wollte eigentlich Architekt werden, musste allerdings aus Krankheitsgründen die Betriebe meiner Eltern übernehmen. Schon während wir noch die Schreinerei und das Möbelhaus hatten, habe ich mich nebenbei sehr für das Bauen von Häusern und deren Innengestaltung interessiert.

Ich habe ein generelles Interesse an Immobilien, daher passt der Beruf des Immobilienmaklers perfekt.

A. Bremerich:

Es war eine logische Entscheidung den Betrieb meines Vaters weiterzuführen. Hier bei Bremerich Immobilien habe ich die größten Chancen ein gut laufendes Familienunternehmen zu führen und weiterzuentwickeln.

Was war Ihr Berufswunsch in Kindertagen?

G. Bremerich:

Wie schon gesagt: Architekt. Ansonsten macht man ja oft das, was einem vorgelebt wird. Meine Eltern waren selbstständig und die Kinder werden stark geprägt durch das Elternhaus.

A. Bremerich:

Früher wollte ich immer Schreiner werden, weil ich sehr gerne handwerklich arbeite. Mit meinen Kumpels hab ich viele Buden gebaut, da hatte ich oft viel Spaß. Auch habe ich meinem Vater bereits sehr früh bei seinen seinen Bauprojekten unterstützt und durfte ihm zur Hand gehen.

Welche Tätigkeiten im Maklerberuf machen Ihnen am meisten Spaß?

G. Bremerich:

Ich finde es schön mein Unternehmen weiterzuentwickeln und zu stabilisieren. Ich lebe den Leitsatz "Das Unternehmen ist für die Mitarbeiter da".

A. Bremerich:

Mir bereitet der Einkauf von neuen Immobilien Freude. Man lernt neue Leute und deren Geschichte kennen und sieht neue Immobilien. Auch die Bewertung von Objekten macht mir Spaß.

Wenn Sie eine Immobilie neu besichtigen, worauf achten Sie zuerst?

G. Bremerich:

Schon beim Aussteigen aus dem Auto überlege ich mir: "Was kann ich aus der Immobilie machen?" Ich bedenke das Dreieck von Haus - Lage - Einrichtung. Ist es beispielsweise ein Einfamilienhaus in gutem Zustand, weiß ich sofort: das kriegen wir vermittelt. Bei manchen Objekten überlege ich auch, ob es nicht vielleicht sinnvoller wäre, diese abreißen zu lassen, um etwas Neues entstehen zu lassen.

A. Bremerich:

Ich achte zunächst auf den Gesamteindruck. Wenn ich dann das Haus oder die Wohnung betrete, nehme ich erst einmal tief Luft und entscheide, ob es hier gut riecht.

Was für eine Wunsch-Immobilie würden Sie gerne mal in Ihr Angebot aufnehmen?

G. Bremerich:

Ich hab schon so viel vermittelt, da gibt es fast nichts, was ich noch nicht kenne. Richtig schön war mal ein Haus auf Teneriffa mit Blick auf den Atlantik - so etwas würde ich gerne nochmal im Angebot haben.

A. Bremerich:

Ich würde gern ein Haus am Meer vermitteln und dann alle Besichtigungen selbst durchführen. Aber nur so 3 am Tag und das eine Woche lang, so dass ich auch noch den Strand und das Meer genießen kann.

Gibt es eine besondere Geschichte, die Sie als Immobilienmakler erlebt haben und die Ihnen im Gedächtnis geblieben ist?

G. Bremerich:

Es gibt viele schöne Geschichten, spontan fällt mir ein Satz von zwei Verkäufern nach dem Notartermin ein: "Gut, jetzt ist das Haus verkauft, jetzt können wir uns ja endlich scheiden lassen!" - Da musste ich erstmal schmunzeln.

Eine merkwürdige Geschichte war es, als ich voller Stolz einen richtig tollen Hof verkauft hatte zu einem wirklich guten Verkaufspreis. Der Verkäufer hat mir nach meiner Gratulation nicht gedankt, sondern nur ein "hätte auch ne Million mehr sein können" rausgebracht - sowas ist immer etwas schade.

A. Bremerich:

Es ist immer wieder schön die strahlenden Gesichter von den neuen Eigentümern zu sehen. So ein Hauskauf ist eine große Sache und es ist mir schon eine Ehre, viele Paare und Familien bei diesem wichtigen Schritt begleiten zu dürfen. Ich weiß noch dass einmal eine schwangere Frau nach der Schlüsselübergabe Tränen in den Augen hatte und zu mir sagte: "Das ist so krass, in diesem Haus wird jetzt unser Kind groß". So etwas ist einfach schön.

Worauf sollten Kunden bei der Maklerwahl achten? Welche Fragen sollten sie stellen?

G. Bremerich:

Ein Makler sollte vor Ort eine Marktdurchdringung haben. Ein Makler aus einem anderen Ort oder einer anderen Region kann schwerlich helfen. Ihm fehlt jegliches Wissen.

Er sollte kompetent sein und vom Kunden akzeptiert werden, denn es geht bei Immobilien um Ihre echten Vermögenswerte.

A. Bremerich:

Aus meiner Sicht ist es wichtig, wie lange der Makler schon am Markt ist, denn das spricht für Seriosität. Kunden sollten sich nicht auf Eintagsfliegen einlassen, die höchstens 1-2 mal im Jahr ein Haus in ein paar Portale einstellen. Immobilienmakler ist keine geschützte Berufsbezeichnung, jeder darf sich so nennen. Kunden sollten daher darauf achten, dass eine solide Ausbildung vorhanden ist.
Als letzten Punkt finde ich es noch wichtig, dass der Makler ortsansässig ist, denn nur dann kann der den lokalen Markt wirklich einschätzen.

Was machen Sie gerne in Ihrer Freizeit?

G. Bremerich:

Alles Mögliche - nur nicht makeln. Ich gehe gern aus und schaue mir neue Dinge an. Ich bin oft und gern an der frischen Luft und arbeite viel am und um unser Haus herum.

A. Bremerich

Ich kümmer mich gerne um unseren Garten und liebe es mit Holz zu arbeiten. Außerdem verreise ich sehr gerne und ich engagiere mich im Round Table Unna.

Was war für Sie persönlich Ihr größter Erfolg?

G. Bremerich:

Bremerich Immobilien prägt schon seit Jahren die Stadt Unna. Mein Opa hatte eine Schreinerei, mein Vater hat ein Möbelhaus erfolgreich geführt. Ich habe mich damals dazu entschlossen die alten Unternehmen zu schließen und mit dem Maklerbüro etwas Neues aufzubauen.

Das ist mir sehr gut gelungen und darauf bin ich stolz. Mein größter Erfolg ist es, dass ich damals den Mut dazu hatte, neue Wege zu beschreiten.

A. Bremerich:

Privat bin ich sehr stolz auf den Bau unseres Hauses, bei dem wir viel in Eigenregie gemacht haben. Mein größter schulischer Erfolg ist die Ausbildung zum Gutachter für Immobiliengutachten. Als jüngstes Vorstandsmitglied den Posten des ersten Vorsitzenden der Westdeutschen Immobilienbörse innezuhaben ist auch ein schöner Erfolg für mich.

Wie sieht Ihr eigenes Traumhaus aus?

G. Bremerich:

Ich habe mein Traumhaus in einem alten Bauernhof gefunden. Hier möchten wir gerne im Alter unabhängig und in Ruhe leben.

A. Bremerich:

Eigentlich hab ich das fast schon, nur ein bisschen größer könnte es sein: Ein abgelegenes Haus in einem Wald ohne Nachbarn, mit viel Grundstück drumherum zum Austoben und Werkeln. Ein bisschen Tierhaltung finde ich auch gut: ich mag unsere Hühner.

Welchen Einrichtungsstil mögen Sie?

G. Bremerich:

Ich mag es wenn es überwiegend modern ist, aber zwischendurch immer mal ein alter Schrank zu finden ist.

A. Bremerich:

Ich mag es modern mit Einflüssen aus dem Industrial Style. Außerdem finde ich indonesische Möbel toll, so Bali-Boote als Regale zum Beispiel.

Wie würden Sie den Einzug in ein neues Heim feiern?

G. Bremerich:

Ich würde eine kleine Party mit den engsten Freunden und der Familie veranstalten.

A. Bremerich:

Mit einer großen Gartenparty

Haben Sie ein Lebensmotto?

G. Bremerich:

Ich wünsche mir Ausgeglichenheit, Zufriedenheit und Gesundheit. Ich möchte gerne ruhig und entspannt leben, Arbeit stört mich überhaupt nicht und stellt keinen Stress dar. Gesund alt werden, wie meine Vorfahren - das wünsche ich mir.

A. Bremerich:

Nein, eigentlich nicht, nur: Arbeit, Arbeit ;-)