Brandschutz richtig umgesetzt - schützen Sie Ihre Immobilie mit einfachen Maßnahmen

Weihnachtszeit ist Feuerzeit. Die WIB24 hat einige Maßnahmen für Ihre Immobilie recherchiert, mit denen Sie das Thema Brandschutz richtig umsetzen.

Brandschutz in Deutschland

Nicht nur die Investition in die richtige Immobilie ist entscheidend, diese zu schützen gilt als langfristiges Ziel. Dabei können präventive Optionen bereits einfach ausfallen und letztendlich für einen starken Schutz sorgen. Dies trifft insbesondere auf den Brandschutz zu, der oftmals vernachlässigt wird. Im Falle eines tatsächlichen Brandes haben Investoren das Nachsehen, denn die Schäden können schnell zu einem Wertverlust des Gebäudes führen.

Wer nicht vorsorgt, dem drohen hohe Kosten

Seit geraumer Zeit wird in den Medien immer häufiger von Bränden berichtet, die ganze Häuserreihen oder Wohnblocks beschädigt und sogar Menschenleben genommen haben. Nicht selten ist der Schuldige gefunden, sitzt er doch wie so oft im falschen Dämmmaterial oder in elektrischen Leitungen. Besonders in älteren Immobilien, kann dies zu einem Problem werden und Nachbesserungen sind die Folge. Einige Bundesländer verhängen sogar Bußen, wie erst zuletzt in Hagen/NRW geschehen, als Eigentümer ihrer Brandschutz Vorsorge nicht nachkamen und auch generell sich nicht verpflichtet sahen, die Gebäude auf dem neuesten und sicheren Stand zu halten. Prävention muss dabei überhaupt nicht teuer sein. Wer an kostspielige Umbaumaßnahmen denkt der täuscht, denn in erster Linie geht es nicht einmal darum das Gebäude zu schützen, sondern die Menschen im Inneren der Wohnungen rechtzeitig zu warnen. Brandschutzmelder setzen genau an dieser Stelle an und bieten sich für einen schnellen und einfachen Einbau in Gebäuden an.

Mit preiswerten Rauchmeldern den Brandschutz abdecken

Rauchmelder sind im Baumarkt bereits für wenig Geld erhältlich und helfen dabei zielsicher Leben zu schützen. Wer sich vor der Anbringung fürchtet dem sei gesagt, dass die praktischen Geräte meist mit Klebe- oder Magnetlösungen ausgestattet sind. Selbst handwerklich ungeschickte Personen werden daher den Rauchmelder ohne Schwierigkeiten befestigen können. Die Anbringung der Rauchmelder erfolgt dabei in den meisten Fällen an der Decke. Allerdings sollten die Orte der Anbringung weise gewählt werden. Ein Rauchmelder in der Küche oder im Bad reagiert sensibel auf entstehende Dämpfe und wird bereits bei etwas heißem Wasserdampf den Alarm auslösen. Daher sollten die Geräte in allen anderen Räumen eingesetzt werden, wie dem Schlafzimmer, dem Wohnzimmer, dem Flur oder dem Dachboden. Auch im Keller empfiehlt sich die Anbringung von Rauchmeldern, da dieser Ort nur selten betreten und für die Entstehung eines unbemerkten Brandes bestens geeignet ist.

Der richtige Brandschutz für Dachschrägen und hohe Decken

Inzwischen ist die Anbringung von Rauchmeldern in den meisten Bundesländern zur Pflicht geworden. Dies trifft in erster Linie auf Neubauten zu, mancher Orts auch auf Altbauten. Abseits von Bußen und rechtlichen Hinweisen, sollte der Rauchmelder schon alleine aus Gründen der Menschlichkeit und der Sicherheit sowie zum Schutz der Immobilie angebracht werden. Es sollte darauf geachtet werden, dass die Brandmelder keinen Fehlalarm herbeiführen, jedoch genauso wenig einen potenziellen Brandherd zu spät erkennen. Hohe Decken oder Dachschrägen bieten weniger Gelegenheit für den Rauch in die obersten Bereiche zu entweichen und werden vom Rauchmelder daher nur schwer erkannt. Der Rauchmelder profitiert in solch einem Fall von einer tieferen Anbringung. In der Regel empfiehlt es sich bei einer unsicheren Anbringung besser einen Experten zu Rate zu ziehen, um die Sicherheit tatsächlich garantieren zu können.